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  "Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen - Teil X"  
 

Am Montag dem 15.04.19 findet ein weiterer Gallengang-Stentwechsel statt. Dies wird übers Jahr
alle 10 bis 12 Wochen so geschehen. Zwangsurlaub vom ELCH.

Notwendig sind diese Stents, weil durch die prophylaktische Bestrahlung im gesamten Monat Februar
letzten Jahres die Gallenwege vernarbt sind. Vielleicht ist eine dauerhafte Weitung der Gänge durch die
Stents möglich, dann kann man, wenn der Abtransport der Flüssigkeiten gewährleistet ist, auf die Stents
verzichten.

Der ELCH ist deshalb in der Karwoche und über Ostern geschlossen.

Am 23.04. 19 geht es aber gleich mit den DFB Halbfinals weiter.

Meinen Gästen, Freunden und Bekannten ein Frohes Osterfest.

Ein extra-österlichen Gruß an meine Freunde und Retter, Frau und Sohn, des ELCH Teams, die da wären:

Nicole und Jonny, Marion (auch meine Physiotherapeutin), Anita + Thomas – ELCH Feuerwehr = siehe
St. Patrick´s Day, Angela und Jasmin.

 
     
  "Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen - Teil IX"  
 

Am Mittwoch, den 20.02.2019, fand nochmal eine Nachsorge per Ultraschall statt. Beim letzten Termin
zum Gallenstentwechsel wurde ein Lymphom hinter dem rechten Ohr zur Beobachtung freigegeben –
dies sollte abgeklärt werden. Der Termin hat stattgefunden, und ich erlaube mir, dem Arztbrief vorzugreifen.

Ich kann Entwarnung vermelden. Somit werden mein Team und ich an:

Weiberfastnacht, Do., den 28.02.19, den ELCH gaaaanz langsam wieder eröffnen.

 
     
  "Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen - Teil VIII"  
 

Wie schon erwähnt, manchmal ist das Leben schneller, als ich eine E-mail geschrieben habe.

Am Montag, dem 12.11.18, hat mein Hausarzt mir dringend den Gang ins Krankenhaus angeraten,
was am 13.11.18 auch stattfand. Ich hatte mich samstags schon nicht wohl gefühlt. Die Blutwerte
vom Montag zeigten auch, warum dies so war: Extrem erhöhte Leberwerte. Außerdem gelbe Augen
und noch zwei andere Merkmale, die mir schon aufgefallen waren. Es musste ein Gallenstent gesetzt
werden, was Donnerstags auch passiert ist. Leider ist es als Folge der Endoskopie zu Entzündungen
von Divertikeln am Darm gekommen. Daraus haben sich Abszesse gebildet. Diese mussten zuerst
notpunktiert und eine Woche später, am 04.12.18, operativ entfernt werden. Diese OP hat viereinhalb
Stunden gedauert, eine Narbe von 20 cm hinterlassen und mich 35 cm Dünndarm gekostet.

Am Montag, den 17.12.18, wurde ich entlassen und darf mich seither um die Wundheilung kümmern,
da die OP-Narbe nur langsam zuheilt. Ich begann vor Weihnachten mit zwei großen Löchern im Bauch
und der ambulanten Wundversorgung im Krankenhaus, danach, mit stetiger Verbesserung und aus
verwaltungstechnischen Gründen, erfolgte die Wundversorgung durch den Hausarzt.

Für den 02.01.19 war ein Stentwechsel geplant. Der wurde allerdings schon geplant, als die Folgen
noch nicht aufgetreten waren. Mithin habe ich bei einem Vorgespräch am 28.12.18 gebeten, den Termin
zu verschieben. Der neue Termin ist nun am 22.01.2019. Hoffentlich ohne Komplikationen.

Das ist also der aktuelle Stand.

Wir planen, ab Frühjahr 2019, also im März, unseren ELCH wieder zu öffnen.

Und nur wegen der Vollständigkeit und dass ich es nicht umsonst formuliert habe, meinen Bericht zur
Reha der kurz vor meinen überraschenden Krankenhausaufenthalt eingestellt werden sollte:

„Die Reha-Maßnahme ist zu Ende. Ein gewisser Erfolg ist erkennbar, aber nicht so, wie ich es erhofft habe.
Es ist mir im Vergleich mit anderen Patienten klar geworden, welche Einschränkungen ich tatsächlich habe.
Gerade im Bereich PNP (Polyneuropathie), sprich Empfindungsstörungen in Händen und Füssen.
Aber auch andere körperliche Einschränkungen und Auffälligkeiten. Wie beruhigend, wenn dann ein Arzt
während der Reha bekannt gibt, das man (frau) 100 % nicht mehr erreichen wird ….. und ich wollte besser
werden als vor der NHL – Erkrankung!

Ich versuche, so gut es geht, an den therapeutischen Maßnahmen dran zu bleiben, um doch noch mal
halbwegs hergestellt zu sein. Nächste Kontrolle ist im Dezember.“    

Das also war der Text den ich nicht mehr einstellen konnte.

Was fehlt ist mein Dank an alle Helfer die meine Arbeit gemacht haben. Die ELCH – Retter Nicole und
Jonny sowie Marion (auch meine Physiotherapeutin), Jasmin, Anita und Thomas – die ELCH Feuerwehr, Angela

 
     
  "Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen - Teil VII"  
 

Der Text zu Teil VII war schon geschrieben, aber das Leben war mal wieder schneller.
Seit Dienstag, 13.11.18, ist Patrick im Krankenhaus, notfallmäßig. Leber- und Gallenwerte sind vollständig
entgleist, die Ärzte stehen bis heute vor einem Rätsel, es gibt noch keine gesicherte Diagnose. Vermutungen
in alle Richtungen gibt es, die helfen aber nicht. Der Aufenthalt im Krankenhaus wird länger dauern als geplant.
Eine Endoskopie am 15.11.18 hat noch zur Verschlimmerung seines Zustandes beigetragen. Zeitgleich wurde
eine Biopsie der Leber gemacht. Nach der Endoskopie zeigte Patrick zwar schon wieder das
Rocker-Metal-Zeichen, aber die darauffolgende Nacht war geprägt von Schüttelfrost, Infusionen, Schmerzmitteln,
Arztbesuchen.

Wir warten auf die Ergebnisse.

Die Veranstaltungen im Elch am Samstag, 17.11.18, und am Samstag, 24.11.18, finden unverändert statt, soviel
steht fest. Helfende Hände haben sich uns schon angeboten, für die wir uns erneut nur bedanken können.

Die Zeit vor und zwischen den Veranstaltungen ist der Elch vorläufig geschlossen. Alles Weitere werden wir sehen,
wenn wir Gewissheit haben, in welche Richtung es gesundheitlich mit Patrick weitergeht. Wir waren gerade dabei,
Dinge mal wieder planen zu können. Es soll anscheinend noch nicht sein.

 
     
  "Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen - Teil VI"  
 

Vor vier Wochen, Anfang August, sind die Blutwerte entgleist. Es bestand von Seiten des Hausarztes und der
Notaufnahme der Inneren im Caritas-Klinikum Verdacht auf Rezidiv. Nach erster Entwarnung durch intensive
Ultraschalluntersuchung in der gleichen Woche konnte dieser Verdacht nicht erhärtet werden, so dass am
24.08.18 der Port doch entfernt werden konnte.

Dass die Rückfallwahrscheinlichkeit hoch ist, weiß ich, wenn sie dann aber als real im Raum steht, wird man
doch wackelig. Um auf der sicheren Seite zu sein, wurden letzte Woche nochmals zwei CT’s gemacht.
Die Befundbesprechung am Dienstag, 18.09.18, ergab KEIN Rezidiv. Was für eine Nachricht!

Das bedeutet: Ich muss der Einladung des Universitätsklinikums Freiburg, Klinik für Onkologische Rehabilitation,
folgen und am Donnerstag, den 27.09.18, antreten. Die Reha-Maßnahme dauert 3 Wochen, so dass ich am
18.10.18 zurückkehren werde.

Im Dezember wird dann die nächste Nachsorgeuntersuchung stattfinden (Ultraschall/Sonographie).
Zu dem Blutbild, dass sich langsam, für meine Verhältnisse, normalisiert, werden die Freiburger Spezialisten
die dementsprechenden Untersuchungen vornehmen.

Ich kann es nicht oft genug schreiben: Ein großes Dankeschön an Marion, Jasmin, Anita & Thomas (ELCH-Feuerwehr),
Angela, Jonny und vor allem an Nicole, die u. a. und ganz nebenbei den Erhalt der Kneipe bewerkstelligt hat.

 
     
  "Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen - Teil V"  
 

Befundbesprechung der CT´s vom 17. und 18.07.2018 am Montag, dem 23.07.2018 mit meinem behandelnden Oberarzt.

Ergebnis: keine Auffälligkeiten, kein Befund, keine Tumore und gute Prognose, was bedeutet: bei einer erneuten
Tumorbildung kann durch eigene Stammzellen, die extrahiert werden, eine dementsprechende Therapie durchgeführt werden.
Dadurch ist quasi ein Heilung des Non-Hodgkin-Lymphoms möglich.

Allerdings: Es ist eine halbjährige Behandlung notwendig mit auf Null gesetztem Immunsystem. Daher zeitweise, nach Gabe
der Stammzellen, komplette Isolation, hohes Infektionsrisiko ect. pp.

Ein kleiner Ritt durch die Hölle. Da mache ich mir schon mal Gedanken über die Stammzellentherapie, da ich eben ein recht
hohes Rückfallrisiko habe. Hoffe aber, durch meine enorme Willenskraft diese doch zu vermeiden.

Als nächstes steht das Entfernen des Power-Ports an. Dies wird am 24.08.2018 sein, wenn ich dieses Mal daran denke,
rechtzeitig meine Medikamente umzustellen (sonst wäre die OP am 10.08.2018 gewesen – Jahrestag: am 10.08.2017
wurde uns in der HNO Caritas klar, was ich denn nun wirklich habe).

 
     
  "Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen - Teil IV"  
 

Am 19.04.2018 kam es zur Befundbesprechung im Caritas Klinkum Saarbrücken und dies gleich mit 2 Ärzten zu
getrennten Terminen. Folgendes Ergebnis ist zu verkünden, in meiner nur laienhaften Möglichkeit heisst dies:

Ich bin tumorfrei!
Das ist das beste Ergebnis was zu erreichen war.

Es bleibt ein hohes Rückfallrisiko, auch weil die Erkrankung erst spät erkannt wurde.

Das bedeutet:

In den nächsten 2 Jahren alle 2 Monate eine CT Untersuchung, danach 3 Jahre lang alle 3 Monate, nach 5 Jahren jährliche
Untersuchung.

In den ersten Jahren ist das Risiko einer erneuten Erkrankung am Höchsten.

Aber im Moment ist alles positiv und ich darf mich nach einer Anschluß-Heilbehandlung langsam auf ein normales
Leben einstellen.

Dank an ALLE, die mich begleitet haben und ab Donnerstag, dem 19.04.2018 nachgefragt haben und dieses Ergebnis
durch Beten, Daumendrücken und anderen Dingen erst ermöglicht haben.

Dank an Marion, Jasmin, Anita & Thomas (die Elch-Feuerwehr), Angela, Jonny und last but not least Nicole.
Ohne meine Frau wäre der Fortbestand der Kneipe nicht möglich gewesen.

 
     
  "Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen - Teil III"  
 

Meine Krebserkrankung (Non-Hodgkin-Lymphom) ist noch nicht überstanden. Bei der Befundbesprechung am 22.12.2017
wurde über ein Lymphom zwischen den Nieren in Größe von 2,1 cm auf 1,6 cm berichtet.

Nach langer Wartezeit ist für den laufenden Monat Februar 2018 die tägliche Bestrahlungstherapie angesetzt. Danach 4-6
Wochen abwarten und dann erneute Befundaufnahme...

Aber insgesamt geht es mir besser, als in den letzten Monaten, weshalb ich auch ab und an wieder im Lokal bin.

Mein Dank gilt all denen, die spontan ihre Unterstützung angeboten, darüber hinaus auch gewährt haben und gewähren.
Zu nennen sind: Marion, Jasmin, Anita & Thomas, Jonny und Nicole - ohne meine Frau wäre der Elch seit Monaten geschlossen.

Mein Dank gilt auch unseren Gästen, die mit der neuen Situation großherzig umgegangen sind und dem Elch die Treue hielten
(und hoffentlich halten) gerade in der für uns so wichtigen Zeit.

 
     
 

"Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen - Teil II"

 
 

Nach der niederschmetternden Diagnose vom 10.08.17 kann Patrick eine Art „Halbzeit“ vermelden, die hoffnungsfroh stimmt.
Die Chemotherapie schlägt an, die Tumore haben sich verkleinert. Er befindet sich aktuell in der letzten Phase der Chemo,
die aller Voraussicht nach und mit jedem Optimismus denkend Ende November/Anfang Dezember ihren Abschluss finden wird.
Es heißt weiterhin Daumen drücken.

Mit dem Wissen um seine Erkrankung, das wir heute haben, können wir berichten, dass wir Glück im Unglück hatten.
Hätte der Lymphknoten am Hals nicht explosionsartig auf den Krebs aufmerksam gemacht, gäbe es Patrick zum jetzigen
Zeitpunkt nicht mehr.

Er kämpft und ist unendlich stark.

Dachten wir, das Schlimmste überstanden zu haben, traf uns das nächste Schicksal. Unsere Küchenperle Uli hat am
24.10.17 einen Schlaganfall erlitten. Es geht ihr den Umständen entsprechend, wir hoffen alle auf vollständige
Wiederherstellung, damit die Perle in die Schale zurückkehren kann.

Viele helfende Hände und Füße haben uns in den letzten Monaten durchhalten lassen, im Sinne von Patrick, und nun auch
von Uli.

An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an alle Gäste, die mit wirklich einigen Überraschungen und neuen Gesichtern
wohlgelaunt und mit viel Verständnis umgegangen sind.

Und natürlich machen wir weiter. Die Öffnungszeiten täglich von 18:00 bis 23:00 Uhr sind sichergestellt durch unser
Tresen-Stamm-Team Marion, Claudia & Jonny, die durch immer wieder neue Gesichter verstärkt werden.
Die Küchenbesetzung hält die bestehende Elch-Küche weiter von 18:30 bis 22:00 Uhr hoch, ergänzt um einige „Specials“, die
Ihr unter der Rubrik „Termine“ findet, aber auch in den aktuellen Auslagen im Elch.

Und frei nach Patrick: It’s only the Elch, but I like it.

 
     
  "Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen - Teil I"  
 

Liebe Gäste,

wie sicherlich durch die mündliche Ortspresse, aber auch durch die Internetseite vom Elch bekannt, hat Patrick am 10.08.17
die Diagnose Krebs erhalten. Es handelt sich um das sog. Non-Hodgkin-Lymphom, eine Ausprägung von Lymphdrüsenkrebs,
welche mit Chemotherapie behandelbar ist. Die Behandlung wird mehrere Monate in Anspruch nehmen. Patrick‘s Therapie hat
begonnen, die Aussichten sind gut, er kämpft.

Die Diagnose hat Patrick und mir den Boden unter den Füßen weggezogen. Es hat einige Tage gedauert, bis uns klar wurde,
womit wir es zu tun und worauf wir uns einzustellen haben, im guten wie im schlechten Fall. Wir haben gelernt, die Krankheit
offen beim Namen zu nennen, um besser gegen sie ankämpfen zu können. Die Diagnose Krebs kannten wir bis dato nur von
anderen. Sie gehörte nicht zu unserem Wortschatz, geschweige denn zu unserem Leben. Seit dem 10.08.17 ist alles anders.

Ebenso haben wir gelernt, dass die persönliche Einstellung ein wichtiger Punkt in der Heilung von Krebs ist. Oder in Patrick’s
Worten: „Der Krebs hat sich den Falschen ausgesucht.“ Er will, dass es weitergeht, auch mit dem Elch.

Also geht es weiter. Wir haben ein Team zusammengestellt, einige sind vom Fach, einige sind von einem anderen Fach.
Wir haben improvisiert, und es ist durchaus möglich, dass man uns diese Improvisationen auch anmerkt. Sei es, dass wir bei
manchen Bestellungen nachfragen müssen, weil wir uns was anderes darunter vorstellen. Oder sei es, dass die bestellten
Getränke länger dauern, bis sie serviert werden können, oder vielleicht noch gar nicht zu dem Repertoire gehören, welches
wir versuchen zu bewältigen. Für alle Pannen, die passieren können, bitten wir jetzt schon um Verständnis.

Wir können und möchten Patrick weder ersetzen noch vertreten, wir können nur die Zeit kurzweiliger gestalten, bis er wieder
selbst hinterm Tresen stehen wird.

Neu sind die Öffnungszeiten. Diese reichen von 18.00 bis 23.00 Uhr an sieben Tagen die Woche. Die Küche erscheint in
altbekannter Besetzung und Qualität und sogar eine halbe Stunde früher, also ab 18.30 Uhr.

Mit den besten Grüßen, auch und insbesondere von Patrick

 

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